Musik und Texte zum Ewigkeitssonntag

Kantor Mike Nych begrüßte am vergangenen Samstag die Zuhörer der Veranstaltung "Musik und Texte zum Ewigkeitssonntag".

emBRASSment - die Musiker begeisterten das Publikum in Havelberg.

Zu einer besinnlichen Einstimmung auf den Ewigkeitssonntag wurde am Samstag, den 19. November, um 16.00 Uhr in den Paradiessaal am Havelberger Dom eingeladen. Zu Gast war das Leipziger Blechbläserquintett emBRASSment, ein junges Ensemble, das national zur Spitze seiner Klasse gehört und bei uns mit einem facettenreichen Programm das Publikum in seinen Bann zog. Zu Gehör kamen Werke u.a. von Heinrich Schütz und Henry Purcell sowie Teile aus den Requiemvertonungen von Wolfgang Amadeus Mozart und Gabriel Fauré. Abgerundet wurde das Programm mit Textlesungen und Gedanken zur Jahreszeit. Besonders begeisterten die jungen Meister auf ihren Instrumenten beim stimmungs- und schwungvollen Abschlussstück des Konzertes (Luther Henderson – The Saints Hallelujah).

6. November 2011 – Gedenken an Pfarrer Martin Waschow

Gedenktafel am Havelberger Paradiessaal: Erinnerung an Pfarrer Martin Waschow und Klempnermeister August Kretschmer
Der Gottesdienst am Sonntag, den 6. November 2011, war dem Gedenken an Pfarrer Martin Waschow gewidmet und wurde von Pfarrer Manfred Wunnicke sowie Pfarrer Wolfgang Basche geleitet.
Pfarrer Martin Waschow übernahm die Dompfarrstelle im Jahre 1956. Der Paradiessaal wurde schon damals als Winterkirche genutzt, [...]

Ab 1. November 2011 – Vakanzvertretung im Dompfarramt Havelberg

Ab 1. November 2011 ist die Vakanzvertretung für den Pfarrsprengel Havelberg an Pfarrer Norbert Merten aus Rühstädt übertragen worden.
Dank dem Engagement der Mitglieder der Gemeindekirchenräte (Havelberg, Nitzow) sowie Kantorat und weiteren Gemeindemitgliedern werden die geplanten Gottesdienste, Gemeindenachmittage, Teestunden (Kindernachmittage) und übrigen Aufgaben bzw. Veranstaltungen stattfinden. Falls sich kurzfristig Änderungen ergeben, werden diese auch online hier oder über die Tagespresse angekündigt.

Pfarrer Norbert Merten ist unter der Telefonnummer (03 87 91) 27 75 zu erreichen. Da er selber einen großen Pfarrbezirk zu betreuen hat, kontaktieren Sie bitte für Organisatorisches
-> in Havelberg
Frau Sabine Jahnke, Tel. (03 93 87) 20 770 oder online hier)
Frau Manuela Schiffbauer, Tel. 0172-39 71 906
Büchertisch im Paradiessaal, Tel. 0152-240 266 11
-> in Nitzow
Frau Gunda Ewert, Tel. (03 93 87) 80 724

Danke für die Zeit in Havelberg und der Prignitz

Havelberger Domfest 2009 – Pfarrer Krispin
Nach 28 Jahren, reich gefüllt mit Begegnungen sowie Erfahrungen mit Land und Leuten der Prignitz, werden Gabi und Thomas Krispin die Domstadt Havelberg verlassen.
Nitzow war 1983 die erste Station von Pfarrer Thomas Krispin, wo er am Sonntag, den 16. Oktober 2011, bei einem Gottesdienst Abschied von der Domstadt nahm.
Den [...]

Erntedank

Am vergangenen Sonntag feierte die Havelberger Kirchengemeinde unter Leitung von Pfarrer Thomas Krispin Erntedank. Zum festlichen Gottesdienst, verbunden mit der Erwachsenentaufe für Marcel Richter, schmückten zahlreiche Gaben aus Garten, Feld und Natur den Altarraum im Havelberger Dom. Musikalische Glanzlichter setzten Judith Tetzlaff (Querflöte) und Kantor Mike Nych (Orgel, Klavier).

Montags jetzt Kindernachmittag – Teestunde

Teestunde im Havelberger Pfarrhaus: Katechetin Ria Preul und Kinder beim Basteln

Teestunde im Havelberger Pfarrhaus: Katechetin Ria Preul und Kinder beim Basteln

Teestunde im Havelberger Pfarrhaus: Spass bei Basteln, Geschichten und Malen

Teestunde im Havelberger Pfarrhaus: Spass bei Basteln, Geschichten und Malen

Katechetin Ria Preul freut sich, interessierte Kinder/Kids ab Vorschulalter bis 12 Jahre im Havelberger Pfarrhaus am Propsteiplatz zur “Teestunde” begrüßen zu können. Die “Teestunde” bietet Möglichkeiten u.a. für Bastelei, Singen und Geschichten.

Termine 2012
14-tägig montags, 16.00 – 18.00 Uhr:
12. März 2012
26. März 2012
16. April 2012
30. April 2012
14. Mai 2012
04. Juni 2012
Kinder aus Nitzow (und bei Bedarf auch aus Havelberg) können im Anschluss nach Hause gebracht werden!

Gemeindebrief September – November 2011

aus dem Gemeindebrief
der Evangelischen St.-Marien-St.-Laurentius-Gemeinde
in der Hansestadt Havelberg

Pfarrer Thomas Krispin - Evangelische St.-Marien-St.-Laurentius-Gemeinde in der Hansestadt Havelberg

Pfarrer Thomas Krispin - Evangelische St.-Marien-St.-Laurentius-Gemeinde in der Hansestadt Havelberg

Baum am Wasser

Liebe Gemeindeglieder, sehr geehrte Leser,

bei einer Weiterbildungsveranstaltung erhielt die Seminargruppe den Auftrag, hinauszugehen in die herbstliche Natur, sich einen Baum auszusuchen und diesen zu zeichnen. Die Ergebnisse fielen recht unterschiedlich aus. Je nach dem, welchen Schwerpunkt der jeweilige Betrachter und Zeichner setzte. Die Meisten zeichneten ihren Baum mit Wurzeln.

Ich gehörte zu denen, die sich an das Gesehene hielten und ließ die Wurzeln weg. Daraufhin wurde ich mit der Frage konfrontiert, ob mir der innere Halt fehlt und ich in diesem Leben nicht verwurzelt sei.
Natürlich weiß ich, dass ein Baum nicht nur aus Stamm und Krone besteht. Er steht nicht einfach lose auf dem Erdreich. Er hat ein umfangreiches Wurzelwerk, das ihm Standfestigkeit verleiht und ihn mit Wasser und Nährstoffen versorgt. Zusammen mit dem Sonnenlicht erhält er so seine Lebensenergie; und die Möglichkeit, anderen Geschöpfen Lebensraum zu bieten und Nahrung zu liefern. Werden die Wurzeln beschädigt, wird der Baum krank. Er stirbt ab oder ist so geschwächt, dass er den herbstlichen Stürmen nicht mehr standhält.

Der Mensch vergleicht sich gern mit einem Baum. Wir möchten standfest sein wie ein Baum und ebenso alt werden. Manch Sänger hat es schon besungen. Wir möchten auch ebenso nützlich sein. Auch hier gilt: Was ich tue, was andere an mir erleben, was von mir zu hören und zu sehen ist, hat seine Ursachen in dem, was nicht so leicht sichtbar ist. Ich lebe – und jeder Mensch lebt – aus verborgenen Tiefen. Und die sind bei Menschen wie Bäumen recht unterschiedlich. Die Frage der Seminarleiterin ließ mich einmal mehr nachdenken über das, was meinem Leben Halt, Kraft und Nahrung gibt. Was sind die Wurzeln meines Tuns? Woraus lebe ich? Da denke ich an die Familie, in der ich aufwuchs und die, in der ich jetzt geborgen bin. Ich denke an den Freundeskreis, aber auch an meine Erziehung, in der der christliche Glaube von Anfang an eine nicht geringe Rolle spielte. Die Vertrautheit mit Gott und das Vertrauen in ihn erweisen sich gerade dann als tragfähig, wenn jeder andere Halt ins Wanken gerät.
Bei Gott ist die Quelle des Lebens. Das wusste schon der Beter des ersten Psalms. Er schreibt: Wie glücklich ist, wer sich nicht nach dem Vorbild gewissenloser Menschen richtet und nicht zusammensitzt mit Leuten, denen nichts heilig ist. Wie glücklich ist, wer Freude hat an den Weisungen des Herrn, wer täglich sein Wort liest und darüber nachdenkt. Der gleicht einem Baum, der am Wasser steht; Jahr für Jahr trägt er Frucht, sein Laub bleibt grün und frisch. …

Ist das eine Erfahrung, die Sie bestätigen können? Vielleicht sind es ganz andere Worte und Dinge, die Ihnen Halt geben. Oder erleben Sie sich gerade als saft- und kraftlos. Es fehlt Ihnen der rechte Halt. Sie spüren ihre Wurzeln nicht mehr und fühlen sich wie abgeschnitten von dem, was Ihrem Leben bisher Halt und Kraft geben hat. Womit und woraus können Sie Ihr Leben nähren?

Da kann ich nur mit dem Psalmbeter einladen, sich dem Wort Gottes neu zu öffnen. Lesen Sie jeden Tag einen Abschnitt. Gehen Sie dahin, wo über Gottes Wort gesprochen wird, wo es verkündet oder diskutiert wird. Und versuchen Sie selbst, mit Gott ins Gespräch zu kommen. Sie werden erleben, wie Ihnen plötzlich neue Lebensenergien zufließen. Jesus bekräftigt das in Matthäus 4,4: Der Mensch lebt nicht vom Brot allein, sondern von jedem Wort, das aus Gottes Mund kommt.
Wenn Sie die Wurzeln Ihres Lebens nach Gott und seinem Wort ausstrecken, werden Sie erleben, wie sich neue Zuversicht in Ihrem Leben ausbreitet, wie Ihnen neue Kraft zuströmt. Sie werden in den 27. Psalm einstimmen: Der Herr ist mein Licht und mein Heil. Vor wem sollte ich mich fürchten? Der Herr ist die Kraft meines Lebens. Vor wem sollte mir bange sein?
Mit seiner Hilfe können wir den Stürmen des Lebens trotzen und zuversichtlich in die Zukunft blicken. Auch die rauen Nebel des Herbstes und die langen Nächte des Winters werden uns nicht schrecken.

Verbunden mit herzlichen Segenswünschen grüßt
Ihr Pfarrer Thomas Krispin

Wenn ich einen grünen Zweig in meinem Herzen habe,
wird sich ein Vogel darauf niederlassen.

Sprichwort